Als ich zum ersten Mal von Axel Mitbauers Geschichte hörte, war ich erschüttert – und gleichzeitig tief berührt. Ein junger Mann, der in der DDR aufwuchs, voller Träume, mit einem außergewöhnlichen sportlichen Talent gesegnet – und doch gefangen in einem System, das Freiheit zur Bedrohung erklärte. Der Moment, in dem er alles aufs Spiel setzte – seine Karriere, seine Zukunft, sein Leben –, um in den Westen zu fliehen, ist nicht nur eine persönliche Mutprobe, sondern ein Sinnbild für den Kampf um Selbstbestimmung.
Ich wusste sofort: Diese Geschichte muss erzählt werden. Nicht als politischer Lehrfilm, sondern als menschliches Drama. Als Reise eines Menschen, der sich der Macht der Angst widersetzt. Der sich nicht damit abfindet, fremdbestimmt zu leben. Axel Mitbauer steht stellvertretend für viele, die im Schatten der Mauer lebten – und für all jene, die heute noch gegen unsichtbare Mauern kämpfen